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Glossar

Kleinbetrieb

Der Begriff Kleinbetrieb stammt aus dem Kündigungsschutzgesetz. Dieses gilt seit 01.01.04 nur noch für Betriebe, die regelmäßig mehr als 10 Arbeitnehmer beschäftigen (§ 23 KSchG). Dabei werden Auszubildende nicht mitgezählt. Teilzeitbeschäftigung wird bei nicht mehr als 20 Arbeitsstunden pro Woche mit einem Zählwert von 0,5, bei nicht mehr als 30 Arbeitsstunden pro Woche wird mit 0,75 berücksichtigt. Für vor 31.12.03 bestandene Arbeitsverhältnisse gelten weitere Übergangsregelungen.

In Kleinbetrieben kann ein Arbeitsverhältnis jederzeit von beiden Seiten unter Beachtung der Kündigungsfristen gekündigt werden, ohne dass dafür ein besonderer Grund vorhanden sein muss. Es besteht allerdings ein gewisser Mindestkündigungsschutz im Sinne des Verbotes treuwidriger Kündigungen oder solcher, die gegen gute Sitten verstoßen. Außerdem ist ein Mindestmaß an sozialer Rücksichtnahme erforderlich. Verstoßen Kündigungen gegen diese Grundsätze, so können Sie gleichwohl unwirksam sein.

Außerdem gelten in Kleinbetrieben Sonderkündigungsschutzregelungen wie zum Beispiel für Schwangere Mitarbeiterinnen oder Schwerbehinderte.

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