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Glossar

Arbeitsgericht

In allen bürgerlich-rechtlichen Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern sowie für Streitigkeiten zwischen den Tarifvertragsparteien sind in Deutschland nicht die so genannten ordentlichen Gerichte (zum Beispiel Amtsgericht oder Landgericht), sondern Arbeitsgerichte zuständig. Es handelt sich dabei um einen eigenständigen Gerichtszweig, mit der Folge, dass der Zuständigkeitsbereich des Gerichts jeweils sorgfältig von der Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte sowie der Verwaltungs- oder Sozialgerichtsbarkeit abzugrenzen ist. Es bestehen gewisse Verfahrensunterschiede: Bedeutsam für die Streitparteien ist, dass in erster Instanz jede Partei die ihr entstehenden Anwaltskosten selbst zu tragen hat. Dies hat für die Parteien des Rechtsstreits den Vorteil, kein hohes Prozessrisiko eingehen zu müssen, andererseits führt die Regelung zu wirtschaftlichem Schaden für die klagende Partei, die unabhängig von der Rechtmäßigkeit der Klage auf den eigenen Anwaltskosten sitzen bleibt.

Daher sind gerade bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten Rechtsschutzversicherungen vorteilhaft.

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