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Glossar

Arbeitnehmerüberlassung

Von Arbeitnehmerüberlassung spricht man dann, wenn ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber einem Dritten (zumeist gegen Entgelt) zur Arbeitsleistung überlassen wird. In diesem Zusammenhang wird auch von Zeitarbeit, Leiharbeit, Mitarbeiterüberlassung oder Personal Leasing gesprochen).

Im deutschen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AEG) ist geregelt, welche Rechte und Pflichten aus dem Arbeitsverhältnis auf den Entleiher übergehen und welche Pflichten beim Arbeitgeber verbleiben.

Die Überlassung von Arbeitnehmern ist erlaubnispflichtig. Liegt eine Erlaubnis nicht vor, so kann sich ein direktes Arbeitsverhältnis mit dem Entleiher ergeben. Daher ist es für den Entleiher wichtig, die Erlaubnis des Verleihers sicherzustellen.

Es gilt der Grundsatz, dass Leiharbeiter und andere Mitarbeiter im gleichen Betrieb das gleiche Gehalt erhalten sollen, was teilweise durch die Anwendung von Tarifverträgen (v.a. sogenannter christliche Gewerkschaften) unterlaufen wurde.

Für Arbeitgeber hat die Nutzung von Zeitarbeit den Vorteil, dass Arbeitnehmer flexibler ein- und ausgestellt werden können, weshalb derartige Vertragsmodelle trotz meist höherer Kosten weit verbreitet sind.

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