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Glossar

Mutterschutz

Mit dem Mutterschutz werden die im Mutterschutzgesetz festgelegten Regelungen bezeichnet, die die Bedingungen für den Einsatz von schwangeren Frauen in einem Arbeitsverhältnis definieren. Inhalt der Regelungen sind Beschäftigungsverbote und Kündigungsverbote. Werdende Mütter dürfen in den letzten sechs Wochen vor der Entbindung nicht arbeiten, es sei denn, dass sie sich ausdrücklich dazu bereit erklären und bis zum Ablauf von 8 Monaten (bzw. 12 bei Früh-und Mehrlingsgeburten) nach der Geburt. Insgesamt betragen die Mutterschutzfristen (vor und nach der Geburt) zusammen mindestens 14 Wochen. Der Zeitraum bleibt immer gleich, weil bei einer früheren Geburt die entsprechenden Tage am Ende der Schutzfrist angehängt werden.

Das Mutterschutzgesetz regelt außerdem, dass nicht mehr als 8,5 Stunden pro Tag gearbeitet werden darf und Nacht- und Sonntagsarbeit verboten ist.

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